Worte, die Hoffnung geben
Wohin man auch schaut – die Menschheit scheint umringt von Leid und Schwierigkeiten. Ob es in den Nachrichten ist, in einem Gespräch mit einem Freund, der es schwer hat, oder in unseren eigenen Prüfungen: Ständig werden wir daran erinnert, dass dieses Leben kein leichtes ist.
Wenn Entmutigung uns packt und niederdrückt, ist das verständlich – sicher eine natürliche Reaktion. Aber überall in der Bibel werden wir ermutigt, uns an einer ganz bestimmten Boje festzuhalten: der Hoffnung.
Die folgende Sammlung von Schriftstellen soll helfen, uns daran zu erinnern, wo unsere Hoffnung ist und worauf wir hoffen sollen.
1.
„Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde. Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, / der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott. Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, / schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht. SELA.
(Psalm 62, 6–9)2.
„Sei mir ein starker Hort, zu dem ich immer fliehen kann, / der du zugesagt hast, mir zu helfen; denn du bist mein Fels und meine Burg. Mein Gott, hilf mir aus der Hand des Gottlosen, aus der Hand des Ungerechten und Tyrannen. Denn du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an.“
(Psalm 71, 3–5)3.
„Denke an das Wort, das du deinem Knecht gabst, und lass mich darauf hoffen. Das ist mein Trost in meinem Elend, dass dein Wort mich erquickt.“
(Psalm 119, 49–50)4.
„Ich habe die Hoffnung zu Gott […], nämlich dass es eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten geben wird. Darin übe ich mich, allezeit ein unverletztes Gewissen zu haben vor Gott und den Menschen.“
(Apostelgeschichte 24, 15–16)5.
„Denn was zuvor geschrieben ist, das ist uns zur Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben.“
(Römer 15, 4)6.
„Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.“
(1. Korinther 13, 4–7)7.
„Wir aber […] wollen nüchtern sein, angetan mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil. Denn Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, das Heil zu erlangen durch unsern Herrn Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben.“
(1. Thessalonicher 5, 8b–10)8.
„Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilands Jesus Christus.“
(Titus 2, 11–13)9.
„Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat.“
(Hebräer 10, 23)10.
„Ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes. Er ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt wurde, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen, die ihr durch ihn glaubt an Gott, der ihn auferweckt hat von den Toten und ihm die Herrlichkeit gegeben, damit ihr Glauben und Hoffnung zu Gott habt.“
(1. Petrus 1, 18–21)